Stichtag 1.1.2027

Die E-Rechnungspflicht kommt.
Ihre Buchhaltung wird autonom.

Ab 1. Januar 2027 ist die E-Rechnung im B2B Pflicht. Orcha empfängt, validiert und verbucht XRechnung und ZUGFeRD - direkt in DATEV, SAP und NetSuite. Ohne Konverter, ohne Portal, ohne manuelle Erfassung.

90%
Dunkelverarbeitung. Strukturierte E-Rechnungen liefern die Daten direkt - ohne OCR, mit entsprechend hoher Dunkelbuchungs-Ziffer.
1 Workflow
XRechnung, ZUGFeRD, Peppol, PDF und Scan laufen über denselben Weg. Das Format spielt keine Rolle.
0
Konverter, Portale, manuelle Erfassung. Die Rechnung kommt an und wird gebucht - ohne Zwischenschritte.

Was wann Pflicht wird.

seit 1.1.2025
Empfang ist Pflicht
Alle deutschen Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen können (EN 16931).
1.1.2027
Ausstellung ab 800.000 €
Unternehmen mit über 800.000 € Umsatz müssen E-Rechnungen ausstellen. Papier und einfache PDFs sind nicht mehr zulässig.
1.1.2028
Ausstellung für alle
Die Ausstellungspflicht gilt für alle Unternehmen im inländischen B2B-Bereich.
1.7.2030
EU ViDA
Digitale Meldepflicht für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze, Rechnungsstellung innerhalb von 10 Tagen.
Ein reiner Konverter erfüllt die Pflicht für 2027. Die Anforderungen ab 2030 deckt er nicht ab.

Eine XRechnung ist XML. Damit ist sie noch nicht verbucht.

Das strukturierte Format löst den Empfang. Die Verarbeitung dahinter bleibt offen.

01 · Verarbeitung
Empfang ist gelöst, Verarbeitung nicht
Die XRechnung liegt im Postfach und wird ausgedruckt oder abgetippt. Das strukturierte Format bringt wenig, wenn danach die manuelle Erfassung folgt.
02 · Mischbetrieb
Zwei Welten parallel
Bis 2028 kommen E-Rechnungen, PDFs und Scans nebeneinander an. Ohne gemeinsamen Eingang wird daraus schnell ein Prozess je Format.
03 · Ausgang
Ausgangsseite mitgedacht
Ab 2027 müssen Sie selbst E-Rechnungen ausstellen. Viele Lösungen decken nur den Eingang ab.

Orcha verarbeitet E-Rechnungen durchgängig.

Orcha wandelt nicht nur ein Format in ein anderes um. Der Prozess reicht vom Eingang über die Prüfung bis zur Buchung - und deckt auch die eigene Ausstellung ab.

01 · Eingang
Empfangen & validieren
XRechnung, ZUGFeRD, Peppol, PDF und Scan über einen Eingang. Die formale Prüfung (EN 16931, USt-ID, Steuersätze, Fristen) läuft automatisch.
Mehr zu Kreditoren
02 · Kontrolle
Prüfen & freigeben
Betrugsprüfung mit 25+ Kriterien, Drei-Wege-Abgleich, Kostenstellenzuordnung. Freigaben über Teams, Slack oder E-Mail - ohne Login.
03 · Buchung
Verbuchen & archivieren
Direkt in DATEV (SKR 03/04), SAP oder NetSuite. GoBD-konforme Archivierung, lückenloser Audit-Trail.
04 · Ausgang
Ausstellen
Ausgangsrechnungen als konforme XRechnung oder ZUGFeRD, automatisch aus Ihren Auftragsdaten.
Mehr zu Debitoren
E-Rechnungen erreichen bei Orcha eine besonders hohe Dunkelbuchungs-Ziffer - strukturierte Daten statt OCR-Unsicherheit.

XRechnung, ZUGFeRD, Peppol - kurz erklärt.

Format
XRechnung
Rein strukturiertes XML, Standard der öffentlichen Verwaltung und ebenso im B2B einsetzbar.
Format
ZUGFeRD
Hybrid aus PDF und eingebettetem XML - menschenlesbar und maschinell verarbeitbar zugleich.
Netzwerk
Peppol
Ein Übertragungsnetzwerk, kein Format. Relevant für internationale Geschäftsbeziehungen und ViDA.

Für Orcha spielt das Format keine Rolle. Jedes davon läuft durch denselben Prozess.

Häufige Fragen.

Was ist eine E-Rechnung im Sinne des Gesetzes?

Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format nach der europäischen Norm EN 16931. Eine reine PDF-Datei gilt nicht als E-Rechnung, weil ihr Inhalt nicht strukturiert maschinell auslesbar ist.

Wen betrifft die Ausstellungspflicht ab 2027?

Ab 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz E-Rechnungen ausstellen. Ab 1. Januar 2028 gilt die Pflicht für alle Unternehmen im inländischen B2B-Bereich.

Gilt die Pflicht auch für Kleinunternehmer?

Der Empfang von E-Rechnungen ist bereits seit 1. Januar 2025 für alle verpflichtend, auch für Kleinunternehmer. Bei der Ausstellung gibt es Ausnahmen, die im Einzelfall zu prüfen sind.

Was passiert mit PDF-Rechnungen?

PDF-Rechnungen sind nur noch mit Zustimmung des Empfängers zulässig und laufen mit den Übergangsfristen aus. Im B2B-Bereich werden strukturierte Formate zum Standard.

Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?

XRechnung ist ein rein strukturiertes XML-Format, Standard der öffentlichen Verwaltung und auch im B2B einsetzbar. ZUGFeRD ist ein Hybrid aus PDF und eingebettetem XML - menschenlesbar und zugleich maschinell verarbeitbar.

Was bedeutet ViDA für deutsche Unternehmen?

ViDA (VAT in the Digital Age) ist das EU-Mehrwertsteuerpaket. Ab 1. Juli 2030 gilt eine digitale Meldepflicht für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze mit Rechnungsstellung innerhalb von 10 Tagen. Wer heute auf EN 16931 setzt, ist darauf vorbereitet.

Die E-Rechnungspflicht ist erfüllbar.
Der eigentliche Gewinn liegt im automatisierten Prozess.